Sicherheitsrisiko bei vielen Dating Apps

Dating Apps erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit innerhalb der Netzgemeinde, aus diesem Grund hat das IT-Unternehmen IBM kürzlich die Dating Apps verschiedener Anbieter auf Sicherheitsrisiken getestet und nun die erschreckenden Ergebnisse präsentiert. Laut IBM weisen fast alle Apps gefährliche Sicherheitslücken auf, welche größtenteils den Bereich Datenschutz betreffen. Welche Apps betroffen sind, welche Riskiken man bei deren Benutzung eingeht und wie man sich im Vorwege informieren bzw. schützen kann, vermitteln wie Euch in den nachfolgenden Zeilen dieses Artikels.

Deutlich mehr als die Hälfte aller Dating Apps sind unsicher

Das IT-Unternehmen IBM hat kürzlich die Ergebnisse einer großen Untersuchung veröffentlicht, in dessen Zuge mehr als 25 Dating Apps der bekanntesten Dating Communities in punkto Sicherheit und Datenschutz auf die Probe gestellt wurden. Das Ergebnis ist mehr als erschreckend, denn insgesamt 73% der getesteten Apps weisen kritische Sicherheitslücken auf, welche teilweise ein großes Sicherheistrisiko für die Benutzer der entsprechenden Apps zur Folge haben. Hauptsächlich wurde ein mangelnder Datenschutz festegestellt, welcher es Dritten zum Beispiel ermöglicht Bewegungsprofile der Nutzer zu erstellen oder deren Passwort auszulesen. Besonders der letzte Punkt gilt als extrem kritisch, verwenden viele Benutzer doch häufig identische Passwörter für alle Ihre Accounts im Netz, zum Beispiel für die angesprochenen Dating Apps, als auch für Online Banking Accounts, Zahlungsdienste (z.B. Paypal) und E-Mail Postfächer. Gelangt ein Hacker also an die Daten, hat er in vielen Fällen Zugriff auf sämtliche Accounts der entsprechenden User, was schwerwiegende Folgen haben kann. Aus diesem Grund empfiehlt IBM, sich im Vorwege ganz genau über die entsprechenden Dating Apps zu informieren und einige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um den Schaden bei einem Datendiebstahl zumindest in Grenzen zu halten.

So schützt & informiert man sich

Zwar gibt es keinen Schutz der einen zu 100% vor Datendiebstahl im Internet bewahrt, dennoch gibt es einige Möglichkeiten, um den zu erwartenden Schaden zumindest einzudämmen. So sollte man sich im Vorwege zum Beispiel ganz genau über die entsprechende Dating App informieren bevor man sich dort registriert. Dies ist relativ leicht zu bewerkstelligen, da im Internet ein reger Austausch über die vielen Dating Portale herscht und es mittlerweile auch einige unabhängige und seriöse Portale (z.B. sextrefftests.com) gibt, auf welchen die entsprechenden Plattformen getestet werden. Desweiteren sollte man für jede App ein eigenes Passwort verwenden, welches man sonst für keinen anderen Dienst im Netz verwendet. Wird dieses von einem Hacker ausgelesen, so hat dieser nur Zugriff auf den Account der App, nicht aber auf weitere Accounts anderer Produkte. So kann man den Schaden zumindest in Grenzen halten und muss nicht um seine gesamte virtuelle Identität fürchten, sollten seine Daten aus einer Dating App von Dritten missbraucht werden.

Sexkontakt.com

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